Autoren

 

* * * * * WOLFGANG WACHE * * * * * * * * * * * * * * * *

"Autor Wache"

Wolfgang Wache, Jahrgang 1949, lernte schon als Kind die Macht des Wortes kennen. Seine Phantasiegeschichten konnten mit den nacherzählten Fernseherlebnissen der Mitschüler konkurrieren; seine literarischen Gehversuche brachten ihm im Kollegenkreis die Bezeichnung „Dichter“ ein.
Selbst motiviert studierte er in Leipzig und wurde Staatlich anerkannter künstlerischer Leiter, er baute den Zirkel „Schreibende Arbeiter“ in Brieske/ Senftenberg auf, leitete Schreibgruppen für Kinder und Jugendliche, organisierte europaweite Literaturwettbewerbe und Werkstätten für Nachwuchsliteraten. Er ist künstlerischer Leiter des bundesweit aktiven Vereins Nachwuchs-Literatur-Zentrum „Ich schreibe!“ und Begründer des Autorenkreises Kornblume.
Wenn andere sich in den Ruhestand verabschieden, wird der Künstler Wolfgang Wache erst richtig aktiv. Sein Projekt „Kornblumen gießt man nicht“ hat er auf eine Dauer von fünf Jahren angelegt. Das große Finale im September 2014 wird auch die Themen „100 Jahre Gartenstadt Marga“ und sein eigenes Jubiläum, den 65. Geburtstag, aufgreifen. Ihm geht es in seiner künstlerischen Arbeit darum, die Details des alltäglichen Lebens zu beleuchten; in seinen Texten Dinge und Menschen zu benennen und zu Wort kommen zu lassen, die für den Augenblick aktuell sind. Diese Momentaufnahmen verschwinden, verblassen, wie ein altes Foto und gehen letztendlich verloren, wenn es nicht Schreibende, wie Wolfgang Wache gäbe. Seine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hält ihn am Puls der Zeit. Er vermittelt Freude am Schreiben, am Experimentieren mit Sprache und ist offen für neue Impulse. In seinen Texten findet man klassische Kurzprosa genauso, wie surreale Wortspiele, die mit der Fantasie des Lesers und Hörers spielen.
Seit 2007 arbeitet er intensiv an seiner eigenen literarischen Ausdrucksweise und war mehrfach bei Kulturvereinen und Bibliotheken mit seinen Leseprogrammen zu Gast.
Der selbst gegründete verlag*wache wolfgang bietet neben eigenen Werken auch ausgewählten Autoren die Möglichkeit der Publikation.

* * * * * YANA ARLT * * * * * * * * * * * * * * * *

Autorin Arlt  Ein Autorenportrait geschrieben von Wolfgang Wache

Manchmal nur manchmal geschieht es, dass man etwas Besonderem begegnet ohne es gleich wahrzunehmen. Erst wenn man genauer hinschaut, sich näher damit auseinander setzt, kann man das Einmalige erkennen. So ist es auch, wenn man ein Buch von Yana Arlt in die Hand nimmt und darin blättert. Es sind ja nur Gedichte, stellt man fest. Ja, es sind nur Gedichte, die die junge Autorin, wohnhaft in dem Niederlausitzer Städtchen Brieske/ Marga, schreibt. Erst wenn man sich die Zeit nimmt und diese Verse intensiv liest, in sie gedanklich hineintaucht, stellt man fest, es sind feine, zart gesponnene Netze mit Gedanken, Gefühlen, die tief aus dem inneren Empfinden der Dichterin zu uns sprechen. Es sind die Alltäglichkeiten zwischen Geburt und Sterben, Abschiednehmen und der Suche nach dem Ankommen. Das Leben entdecken. Sie nennt in ihren Texten Wahrheiten, die auch manchmal schmerzen. Sie offenbart sich und enthüllt sich, um uns, die Leser, zu demaskieren. In Yana Arlts Versen sind immer wieder aufschlussreiche Botschaften von den Abfahrtsorten, an denen man ankommt, um wieder Erstmaliges zu entdecken, zu finden. „Das Unterwegssein nicht lassen können/ immer neu sehen/ die Gesichter der alten Männer im Café/ immer neu hören/ die chiffrierte Sprache der Damen/ immer neu riechen/ der stets erste Kaffee/ immer neu schmecken/ das schlichte Gebäck auf/ angeschlagenen Tellern/ immer neu spüren/ die gepolsterten Holzstühle/ Zeit nehmen/ in Eile sein/ miteinander schwätzen/ allein sitzen/ still- ganz still genießen/ Schicksale atmen/ pausieren vom Leben/ mittendrin sein im Leben/ sich aufwärmen und stärken. Abfahrt/ am: / um:/ bei:/ und nicht bleiben können.“ Die 42- jährige Dichterin kann es nicht lassen, stets unterwegs zu sein. Neben dem täglichen Schreiben ihrer Verse ist sie als Schreibpädagogin, als Lektorin, als Projektentwicklerin tätig. Sie braucht die Unruhe, um die Sehnsucht nach Stille in sich zu spüren. Sie ist erwachsen und doch ein Kind. Das ist gut so. Wenn sie als Puppenspielerin den Handpuppen Leben einhaucht, dann gibt das Kindliche in ihr die Regieanweisung. Dann ist die Künstlerin Yana Arlt verwandelt. Sie lebt dann in der Welt der Figuren. Ich habe das große Glück, dies selbst als Gegenspieler bei öffentlichen Auftritten zu erleben. Immer wieder erwische ich mich dabei, dass ich glaube, die Puppen, mit denen ich rede, leben. Yana Arlt ist mit großer Leidenschaft daran interessiert, künstlerische Prozesse voranzutreiben. Sie ist dabei gar nicht engherzig. Sie will, dass viele Mitmenschen Zugang zu den schöngeistigen Künsten finden. Sie ist eine Vermittlerin. Es ärgert sie schon sehr, wenn sie merkt, dass ihrer künstlerischen Botschaft der Zugang in das tägliche Leben ihrer Mitmenschen versperrt wird. Weil leider nur wenige erkennen, dass unser Leben nicht nur aus materiellen Werten besteht. Das macht sie manchmal auch wütend. Manchmal kann man diese Erregungen in ihren Texten wieder finden. So ist es nicht verwunderlich, dass sie sich als Künstlerin dafür einsetzt, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene einen Raum für ihre Kreativität und für die Bildung ihrer Gestaltungskompetenz finden. Yana Arlt wird weiterhin experimentelle Kurse, Workshops, Werkstätten und Projekte anbieten. Ich wünsche mir, dass sie die Leidenschaft für das tägliche Niederschreiben ihrer inneren Gedankenwelten nie aufgibt. Ihre Bücher sind eine Einladung an uns, ihr dorthin zu folgen, wo sie ankommt, um nicht bleiben zu können.
Seit 1999 unterstützt sie die literarische Förderung von jungen Schreibern in der Niederlausitzer Kunstschule „Birkchen“ und später im Nachwuchs-Literatur-Zentrum „Ich schreibe!“. Dafür entwickelte sie gemeinsam mit Wolfgang Wache die Figuren Leseratte Raz, Eule Sophia und Bücherwurm Vermiculus und schreibt pädagogische Stücke für die Handpuppen.
2003 gestaltete sie ihre erste eigene Lesung „Sonst nichts“ in Verbindung mit anderen Künsten.
Von 2003 bis 2008 war sie Mitinitiatorin, Mitorganisatorin und Jurymitglied des europaweiten Kinder- und Jugendliteraturwettbewerbs „Ich schreibe!”. Mit ausgesuchten Texten entstanden die Anthologien „Ich schreibe!“ und weitere Publikationen, die Jana Arlt mit dem NLZ „Ich schreibe!“ erarbeitete und für den verlag*wache wolfgang lektorierte.
Im Jahr 2010 ergab sich aus der intensiven Zusammenarbeit mit jugendlichen und erwachsenen Autoren die Gründung des Autorenkreises Kornblume, der sich für die literarische Förderung der Mitglieder einsetzt. Gemeinsame Lesungen und die erste Ausgabe des Kunstblattes „Blauer Bogen“ folgten.

* * * * * PETER SEGLER * * * * * * * * * * * * * * * *

220px-Peter_Segler_2008 Foto: vom Autor selbst

Peter Segler, Jahrgang 64, lebt als Autor und Herausgeber in einem kleinen Dorf am Rande der Welt.
Er schreibt u.a. Kurzgeschichten und Gedichte, leitet regelmäßig Kreativwerkstätten für Schreibende und fotografiert manchmal, wenn ihm schöne Motive begegnen.
1995 gründete er den Independent-Verlag Peter-Segler-Verlag. Im selben Jahr übernahm Peter Segler die Leitung der freien Autorengruppe Literaturwerkstatt „Die Pforte“ (später: AG WORT e. V.), Im Jahr 1998 begründete er die Zeitschrift für Gegenwartsliteratur Freiberger Lesehefte, die bis 2011 von der Autorengemeinschaft AG WORT e. V. Freiberg herausgegeben wurde.
Hier gibt es weitere Informationen vom und über den Autor:

http://www.petersegler.de

* * * * * ALEXANDER KIENSCH * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein Autorenportrait geschrieben von Jana Arlt

Was fällt einem auf, wenn man Alexander Kiensch zum ersten Mal begegnet? Gar
nichts. Er ist ein Mitteltyp – mittelgroß, mittelblond, mittlere Statur. Manch einem
könnte sein großer Fundus an T-Shirts mit verbalen und grafischen Aufdrucken
auffallen aber da muss man schon ein paar Tage mit ihm verbringen, z.B. in einer
einwöchigen Schreibwerkstatt. An Alexander Kiensch gibt es äußerlich nichts
Typisches und das teilt er mit den meisten seiner Kurzprosafiguren. Man muss zwei
Mal hinsehen und genau zuhören. Alexander redet nicht viel – er beobachtet,
kombiniert, entwickelt weiter und SCHREIBT. Alexander Kiensch schreiben zu
sehen, ist nicht besonders aufregend. Keine vierzig Tassen Kaffee wie bei Balzac,
keine faulenden Äpfel wie bei Schiller. Er sitzt auf einer Decke im Grünen, an einem
grauen Tisch, auf einer Bank, in einem Sessel; meist einen Laptop vor sich und
schreibt. Und dann… liest er vor. Die Worte rasen wie Einzelbilder durch den
Projektor und es entstehen Filme. Menschen wie du und ich, Alltag und ganz
allmählich der Schnitt. Der Schnitt durch die Psyche, durch Moralfassaden,
Gesellschaftsmasken, Politikkulissen, Liebeskonventionen, Statusrequisiten. Alles
bröckelt, blättert, fällt zusammen.
Seit 1989 macht Alexander Kiensch Menschenerfahrungen. Eltern, Erzieher, Lehrer,
Freunde, Kumpels, Mitschüler, Dozenten, Kommilitonen – er beobachtet, kombiniert,
entwickelt weiter und SCHREIBT. Schon früh, mit Begeisterung, in
Jugendschreibringen, im Literaturzentrum „Ich schreibe!“, im Autorenkreis
Kornblume; Kurzprosa, Lyrik, Drehbücher, experimentelle Prosa. Schreibt sein erstes
Buch „Fragen ohne Antworten“, das im verlag*wache wolfgang verlegt wird. Zum
ersten Mal stellt er sich intensiv dem Thema Liebe und scheut sich nicht davor, die
selbst erlebten Sehnsüchte, Enttäuschungen, Zweifel, Ängste, Begehren und
Hoffnungen zu verarbeiten. Alexander Kiensch ist eben ein ganz gewöhnlicher junger
Mensch, wie seine literarischen Figuren auch. Nein, äußerlich ist er nicht auffällig
aber die meisten Suchtmittel kommen in einer harmlosen Verpackung daher. Es
beginnt mit einer ersten Dosis, einer Geschichte…

* * * * * STEFAN RESCHKE * * * * * * * * * * * * * * * *

Stefan Reschke

Stefan Reschke ist Jahrgang 1982 und lebt seit einigen Jahren in Potsdam. Nach seinem Abitur studierte er Biochemie und promoviert gegenwärtig in diesem Bereich.
Ganz bewusst an Gedichte heran geführt wurde er im Alter von 15 Jahren im Schulunterricht. Ausschlaggebend waren einige Gedichte von Brecht, bei denen ihm etwas für ihn Entscheidendes fehlte, nämlich der Reim.
Bis dahin war für ihn der Reim das Hauptmerkmal eines Gedichtes. Diese Vorstellung wurde erschüttert und korrigiert. Ab diesem Zeitpunkt begann er selbst Gedichte zu schreiben, allerdings überwiegend in gereimter Form. Seine Begründung hierfür: „Ein Gedicht ohne Reim ist wie ein Swimmingpool ohne Wasser. Es fehlt der Spaß.“
Er veröffentlichte gelegentlich einzelne Gedichte in regionalen Zeitungen und später dann in Anthologien. Der seit April 2013 vorliegende Band „Gedichte zum Abhängen“ ist sein erster eigener Gedichtband.
In seinem Schaffen ließ sich der Autor von seinen Vorbildern Heinz Erhardt und Reinhard Mey beeinflussen. An Heinz Erhardts Werken liebt er die lockere Leichtigkeit mit der dieser sprachlich jonglierte und dessen treffsichere Pointen. Bei Reinhard Mey hingegen faszinieren ihn die wundervollen Bilder, die dieser mit seinen Texten malen kann.
Der Autor selbst meinte auf die Frage, warum er Gedichte schreibt: „Weil es Spaß macht und irgendwie hab ich mich mit der Zeit daran gewöhnt.“

* * * * * JENS CARL * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Foto: Cagatay Basar

Jens Carl wurde 1982 in Mettingen (Nordrhein-Westfalen) geboren und wuchs dort auf einem kleinen Bauernhof auf. Heute lebt und arbeitet er in der Nähe von Köln.
Warum Schreiben? Zum Beispiel weil es ein großes Abenteuer ist. Eine Reise ins unbekannte Land.
Vor Jahren klang das bei ihm so: Der Dichter spannt sein Segel/ In freudenvoller Hast,/ Sobald der Muse Luftkuss/ Ihn inniglich umfasst. // Ob sommerlicher Nachthauch,/ Ob blaues Frühlingsband,/ Kein Wind ist ihm lieber/ Als aus der Muse Hand. // Schon heben sich die Wellen,/ Schon kappt er seine Taue,/ Und fährt mit großem Wagemut/ Ins unbekannte Blaue. // Der Bleistift ist sein Mast,/ Spitz wie ein Rapier,/ Und seine weite wilde See/ Ein leeres Blatt Papier.  (Das Gedicht hat er ´Luftkuss´ genannt.)
Mittlerweile bricht er einfach so auf, ohne auf die Muse zu warten. (Die ist ihm zu launisch.)
Es gibt noch viele andere Gründe, warum er schreibt. Aber am wichtigsten ist:
Es tut ihm gut.

* * * * * DR. KLAUS BÖHNISCH * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Es wurde sehr eng in der Buchhandlung - den Autor Klaus Böhnisch freut's.

Klaus Böhnisch, geboren am 10. 10. 1933 in Calau.
Nach dem Abitur war er zwei Jahre beim Rat des Kreises Calau tätig. Bei der dritten Bewerbung erfolgte die Zulassung zum Studium der Germanistik und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ab 1959 war Klaus Böhnisch Lehrer in Senftenberg. Nach der Promotion 1975 unterrichtete er vier Jahre an der
Uniwersytet Śląskiim polnischen Katowice Deutsche Literatur und anschließend am Institut für Lehrerbildung 13 Jahre in Cottbus.
Er liebt Katzen, Elefanten und andere Tiere, auch Menschen, aber nicht alle und einige menschenfeindliche ganz und gar nicht.

* * * * * BETTINE REICHELT * * * * * * * * * * * * * * * *

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Bettine Reichelt (Jg 1967) schreibt seit ihrer Kindheit Kurzprosa und Lyrik. Als Theologin interessiert sie sich seit vielen Jahren für mythologische Geschichten und verbindet sie mit der Gegenwart. Sie arbeitet in Teilanstellung als Pfarrerin in Schulen und lebt seit 2003 als freie Autorin und Lektorin in Leipzig.

* * * * * FABIAN HAAS * * * * * * * * * * * * * * * *

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Fabian Haas (Jg 1967) ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Fotograf. Als Biologe interessiert er sich besonders für Naturfotografie. Sechs Jahre lang lebte er als Biologe in Nairobi und reiste durch das Land. Seit dieser Zeit bis heute ist er den Raben auf der (Foto-)Spur. Er arbeitet als freier Dozent und Fotograf in Leipzig.

 

* * * AUTORENKREIS KORNBLUME * * * * * * * *
Es gibt Menschen, die lassen sich platzieren.
Es gibt Menschen, die sich ständig selbst deplatzieren
und es gibt Menschen, die sich ihren Platz suchen.
– Annett Vogel –

Mit dem „Autorenkreis Kornblume“ haben sich 2010 Jahr Schreibende und ein Fotografierender einen Platz geschaffen, der ihnen Halt und Freiraum für ihr künstlerisches Schaffen bietet.

Bewerbungen mit Künstlervita und Arbeitsproben können an die NLZ-Adresse geschickt werden

Autorenkreis Kornblume
~Autoren fördern, veröffentlichen, wieder entdecken~

Oberste Priorität haben die einzelnen künstlerisch – literarischen Vorhaben  jedes einzelnen Autors.
Jede Kornblume hat die Pflicht an eigenen Veröffentlichungsvorhaben zu arbeiten.
Die Ernennung zur Kornblume erfolgt erst dann, wenn einige handwerklich gereifte Autorenleistungen vorliegen.
Es wird die Verpflichtung zum öffentlichen Auftreten eingegangen.
– Zu solchen Veranstaltungen und Präsentationen muss mindestens eine weitere „Kornblume“ mitgenommen werden. Dadurch wird das Gemeinschaftsdenken gefördert – es geht um das gemeinsame Anliegen und nicht nur um den Einzelnen.
aus: Gebote der Kornblumenautoren

Wolfgang Wache
* 1949
Autor und Publizist
Schreibt Prosasplitter, die den Alltag und die Befindlichkeiten der Menschen in Vergangenheit Gegenwart widerspiegeln. Oft kommen auch surreale Ausdrucksformen zum Einsatz.

Yana Arlt
* 1973
Lyrikerin und Kreativpädagogin
Schreibt Gedichte, die ihrem Inhalt nach Lebenswelten hinterfragen und neu gestalten. Ein Schwerpunkt ist die Vermittlung einer vielsinnlichen Wahrnehmung.

Susann Vogel
* 1988
Autorin/ Sängerin und
Studentin Literaturwissenschaft
Schreibt Lyrik, die das eigene Ich in seinen stetigen Wandlungen erkundet, dokumentiert und begleitet. Das Bild des Menschen als Teil einer natürlichen und/ oder künstlichen Umgebung prägt dabei die literarische Fragestellung.

Alexander Kiensch
* 1989
Autor und Germanist/ Filmwissenschaftler
Schreibt Kurzprosa, die die unverständlichen, finsteren Seiten des Individuums hinterfragt und dem Dasein in diesen Empfindungsbereichen nachspürt. In den Geschichten werden Stilmittel des Mediums Film ausprobiert und genutzt.

Nanette Kubusch
* 1984
Autorin
Schreibt meist Gedichte, die kleine Dinge der Umgebung und des Miteinanders für den Leser heran zoomen. Dadurch erschließen sich diese Details auf ungewohnte Weise.

 

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