Fabio Spakowski

Ausschnitt aus dem Leben

* 1995

Am liebsten spiele ich mit meiner Eisenbahn. Wer weiß, vielleicht werde ich ja später einmal Lokführer. Das würde mir echt gut gefallen. Dann könnte ich durch viele Länder reisen und viele tolle Dinge erleben. Aber bis es soweit ist, reise ich erst einmal nur durch meine Fantasiewelt.

Die Lehrer in der Schule haben das aber nicht so gerne. Nur im Deutschunterricht, wenn es darum geht, eigenen Geschichten zu schreiben, sind sie mit mir etwas nachsichtiger. Deshalb mag ich dieses Fach auch besonders gern. Mathematik gefällt mir auch sehr gut, weil ich schon im Kindergarten viel Spaß an Zahlen und am Rechnen hatte.

Dafür finde ich den Sportunterricht meistens eher langweilig. Nur wenn wir dann auch mal Fußball spielen, ist es wieder in Ordnung. Nach der Schule bin ich am liebsten draußen am Fluss (Rhein). Dort sind oft ganz viele Leute mit ihren Hunden unterwegs, die ich manchmal auch streicheln darf. Am liebsten hätte ich selbst gerne einen Hund, und meine Mutter sagt, dass ich vielleicht auch bald einen haben darf. Wenn es soweit ist, werde ich mich sicher für einen Hund aus dem Tierheim entscheiden. Denn ich finde es einfachen grauenhaft, wie schlecht und gemein die armen Tiere dort von ihren früheren Besitzer behandelt und dann auch noch verstoßen wurden.

Überhaupt mag ich es gar nicht, wenn Menschen ein Tier quälen oder schlecht behandeln. So was kann mich ganz schön wütend machen. Oder wenn Leute einfach so ihren Müll auf die Straße werfen oder im Wald abladen. Darum finde ich die Arbeit von Tier- und Umweltschützern auch sehr wichtig. Eigentlich gefällt mir alles, was mit der Natur zu tun hat. Das habe ich wohl von meiner Mutter.

Genau wie das Geschichten schreiben. Aber meine Träumereien und Fantasiereisen habe ich wohl eher von meinem Vater. Schade nur, dass ich keine Geschwister habe, sonst könnten wir uns zusammen noch viel mehr Geschichten ausdenken. (2006)